Innentüren

Innentüren mit
Thermischer Trennung

Nicht jede Innentür braucht thermische Trennung – aber überall, wo beheizte und unbeheizte Zonen aneinandergrenzen, ist sie unverzichtbar. Vom Garage-Zugang bis zum Kellerabschluss.

Einsatzbereich

Wann braucht eine Innentür thermische Trennung?

Im Inneren eines Gebäudes gibt es häufig Zonen mit deutlich unterschiedlichen Temperaturen. Die Tür zwischen dem beheizten Wohnraum und der kalten Garage wird im Winter zu einer Kälteschleuse – ohne thermische Trennung leitet der Stahlrahmen die Kälte direkt in den Wohnbereich.

Das gleiche Problem tritt an Kellertüren, Treppenhauszugängen und Wintergarten-Übergängen auf. Die Folge: Kondenswasser am Rahmen, erhöhte Heizkosten und im schlimmsten Fall Schimmelbildung.

Unsere thermisch getrennten Innentüren lösen dieses Problem durch einen Isoliersteg aus glasfaserverstärktem Polyamid im Profil. Er unterbricht die Wärmeleitung und hält das Innenprofil auf Raumtemperatur – auch wenn es auf der anderen Seite nur wenige Grad hat.

Typische Einsatzorte

  • Garage-zu-Haus-Übergang

    Der häufigste Anwendungsfall. Die Garage ist unbeheizt, der Wohnraum warm. Ohne Trennung kondensiert Feuchtigkeit am Rahmen.

  • Kellertür / Kellerabgang

    Unbeheizte Keller sind oft 8-12 °C kalt. Die Tür zum beheizten Erdgeschoss muss diese Temperaturgrenze dämmen.

  • Treppenhaus (Mehrfamilienhaus)

    Unbeheiztes Treppenhaus vs. beheizter Wohnungsflur: Hier sorgt thermische Trennung für Energieeinsparung auf jeder Etage.

  • Wintergarten-Zugang

    Unbeheizte oder nur temporär beheizte Wintergärten erzeugen im Winter erhebliche Temperaturdifferenzen zur Wohnung.

  • Hauswirtschaftsraum

    Oft an der Außenwand gelegen und schlecht gedämmt – die Tür zum Wohnbereich profitiert hier von thermischer Trennung.

Profilsysteme

Geeignete Profile für Innentüren

Alle thermisch getrennten Profilsysteme unserer Partner können auch als Innentür eingesetzt werden. Die Wahl hängt von Ihren Anforderungen an Filigranität, Dämmung und Design ab.

J

JANISOL Arte 2.0

Jansen AG

Mit nur 25 mm Ansichtsbreite das filigranste thermisch getrennte Stahlprofil. Ideal für Innentüren, die maximal transparent wirken sollen.

Bautiefe60 mm
Ansichtsbreite25 mm
Verglasungbis 47 mm
Mehr zu Jansen
F

Forster unico

Forster Profilsysteme AG

Der Allrounder mit guter Dämmleistung und optionalem Brand- und Einbruchschutz. Perfekt für Kellertüren und Treppenhauseingänge.

Bautiefe60 mm
Uf-Wertab 1,9 W/(m²K)
BrandschutzEI30-EI120
Mehr zu Forster
OS

OttoStumm W50 TB

OttoStumm, Italien

Historische Proportionen mit modernem Wärmeschutz. Besonders geeignet für Innentüren in Altbauten und denkmalgeschützten Gebäuden.

Bautiefe50 mm
Verglasungbis 37 mm
Charakter20. Jh. Original
Mehr zu OttoStumm

Vorteile

Warum thermisch getrennt statt Standard?

Keine Kondensation

Der warme Innenrahmen bleibt auf Raumtemperatur – Schwitzwasser und Schimmelgefahr entfallen vollständig.

Energieeinsparung

Bis zu 60 % weniger Wärmeverlust am Rahmen. Das spart Heizkosten an jeder Zonengrenze im Gebäude.

Komfort

Kein kalter Rahmen, kein Kältestrom am Boden. Der Wohnbereich bleibt gleichmäßig temperiert.

Gleiche Optik

Die thermische Trennung liegt im Profilinneren verborgen. Optisch ist kein Unterschied zur Standard-Lofttür sichtbar.

Schallschutz-Bonus

Der Isoliersteg im Profil verbessert auch den Schallschutz – ein willkommener Nebeneffekt an Garage und Keller.

Wertsteigerung

Energieeffiziente Gebäudetechnik steigert den Immobilienwert und verbessert den Energieausweis.

FAQ

Häufige Fragen zu thermisch getrennten Innentüren

Überall dort, wo beheizte und unbeheizte Zonen aneinandergrenzen, entsteht ohne thermische Trennung eine Wärmebrücke: Der Metallrahmen leitet Kälte von der kalten Seite in den beheizten Raum. Die Folge: Kondensation am Rahmen, Energieverluste und im schlimmsten Fall Schimmelbildung. Eine thermisch getrennte Innentür verhindert dies durch einen Isoliersteg im Profil.
Typische Einsatzorte sind: Der Übergang von Wohnraum zu Garage (besonders beliebt), der Zugang vom Erdgeschoss zum unbeheizten Keller, die Tür zwischen Wohnbereich und unbeheiztem Wintergarten, der Abschluss zum Hauswirtschaftsraum sowie Treppenhäuser in Mehrfamilienhäusern.
Grundsätzlich eignen sich alle thermisch getrennten Profilsysteme auch für den Innenbereich. Besonders beliebt sind das Jansen JANISOL Arte 2.0 (sehr filigran mit 25 mm Ansichtsbreite) und das Forster unico (guter Kompromiss aus Dämmung und Preis). Für extreme Temperaturunterschiede empfehlen wir das Forster thermfix vario HI.
Ja, denn die Gebäudehülle dämmt nur gegen außen. Innerhalb des Gebäudes gibt es oft unbeheizte Bereiche (Garage, Keller, Treppenhaus), die deutlich kälter sind als der Wohnbereich. Ohne thermische Trennung wird der Türrahmen zur Schwachstelle in der Zonengrenze.
Optisch gibt es kaum einen Unterschied. Die thermische Trennung ist im Profilinneren verborgen und von außen nicht sichtbar. Alle Oberflächen (RAL-Farben, Rohstahl-Optik, Messing-Akzente) und Verglasungen sind identisch verfügbar.

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